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VENUE OF WORLD CULTURES AND RELIGIONS


 


A sign of hope in a world society furrowed by religious and cultural wars

 

During the years 2000 – 2002 the idea of the "Venue of World Cultures and Religions" was born. Initially, this venue was to be intended to be constucted in Berlin.

 

Currently, we intend to further develop the idea of the Venue, which we see as an attempt to counter the Clash of Civilisations, for the city of Muenster.

 

Muenster, the city of the Westphalian Peace, has been cultivated by a religious peace which lasts until the present day.

 

We are currently in the process of preparing a comprehensive exhibition in Bürgerhalle of Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

 

The idea of such an exhibition as well as the style of the presentation are intended to inspire discussion, in the sense of: “The journey towards a goal may already constitute the goal.”

 

The exhibition will take place between February 22 and April 06, 2010. It will be inaugurated with a Vernissage and finalised with a Finissage, to which prominent domestic and foreign thinkers will be invited for discussion. To date,  Prof. Dr. Friedhelm Kröll (Vienna), Dr. Afsaneh Gächter (Teheran and Vienna) as well as Dr. habil. Reza Hajatpour (Bamberg) have confirmed their attendance.

 

The dramatist Harald Müller (Berlin and Sylt) will write an intercultural poem for the Vernissage,  Prof. Martin Müller-Weissenbach, cellist from Geneva, will compose and present an intercultural composition.

 

The exhibition will be enriched and completed by accompanying activities, such as a presentation (among others, by Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel) as well as a podium discussion, at which representatives of different important religions / cultures will participate.

 

At the Finissage, an intercultural ballet performance will be presented. Currently, talks are being held with the choreographer Johannes Bönig from Dresden.

 

On the occasion of the exhibition three student competitions are planned to take place:

- an architectural competition for Ergänzungs buildings of the Venue,

- a competition for an intercultural sculpture

- a competition for a poster of the events.

 

It is intended incorporate a broad range of participants into the events. The best works of the three competitions will then be presented at the exhibition.

 

Prof. Pininski will develop a topic related design for the exhibition location.




NEW MEMBERS OF THE ACADEMY

Prof. Martin Korda from Münster and Arch. Jochen Lehmann from Frankfurt was been appointed members of the Academy of Building Culture. Reviewer from Prof. Korda was  was Prof. Joao Santa-Rita from Lisbon. Reviewer from Arch. Lehmann was   Prof. Kasuo Sasagawa from Tokyo.The appointment documents will be handed over  at April 28, 2008 at the inauguration of the exposition "GO WEST?" in Münster by Prof. Dr. Z.P. Pininski.




Museum of the History of the Polish Jews in Warsaw, Poland; Architects: João Santa-Rita and Peter Pininski

 


Die AKADEMIE FÜR BAUKULTUR (AFB) trägt ihre Aufgabe ohne ideologische Verpackung.

Städtebau oder Architektur, Genehmigungsverfahren, Baurecht oder Denkmalschutz, Baustoffe oder Bautechnik gehören genauso dazu wie Brandschutz oder Panikprävention, Akademieteilnehmer sind deswegen nicht nur Architekten und Stadtplaner, sondern gleichen Ranges baunahe Unternehmer und Manager, die unterschiedlichsten Finanzberufe, aber auch Wirtschaftswissenschaftler oder Geographen, Soziologen und Psychologen und natürlich auch Philosophen. Die AKADEMIE ist strikt unabhängig und begrüßt den Beitrag des Moralisten wie den des Revolutionärs gleich welcher Fachszene. "Das ist wichtig für einen Markt, der unter Monopolen verschüttet zu werden droht!" weiß Akademiegründer Prof. Dr. Z. Peter Graf Pininski, , der als Architekturlehrer, Baukünstler und Städtebauer seit Jahrzehnten in der Bauwelt zuhause ist. "Es gibt deswegen einen ungeheuren Bedarf an Information und Austausch, den wir vor Jahren erkannt haben." Aus dieser Erkenntnis wuchs sein Plan zu einer Aktionsakademie, die auf aktuelle Fragen spontan reagieren, ohne festes Haus jeweils am "Tatort" zusammentreten und sich allenfalls bedarfsweise an die Öffentlichkeit wenden sollte.


     Pininskis Gründungseinladung lockte auf das winterliche Sylt - tatsächlich also ans Meer, dem die Akademie ihren ursprünglichen Namen verdankt: "Akademie am Meer".

     Hier einigte man sich darauf, auf einen "Verortung" zu verzichten und alles zu vermeiden, was zur Entwicklung eines Architektenghettos führen könne. Künftige Tagungen sollten jeweils einem aktuellen Problem gewidmet sein und treffen wollte man sich dann an dem Ort, der die direkteste Beziehung zum Problem aufweist.


     Wien, München, Berlin, Zürich, Frankfurt, Darmstadt, Münster, Lisabon, Garanada - die Städte wurden zu Kreuzwegstationen der Akademie, an denen man sich zur Rede wie zum Nachdenken und Diskutieren für einen oder zwei Tag niederließ. Darmstadt etwa sollte Licht in die Schattenseiten des Ausschreibungswesens werfen und wurde unversehens zum Schauplatz einer Auseinandersetzung über die Rolle des modernen Bauherrn und dessen Schnittstellen zu Bauwirtschaft und Behörden. Ein Jahr später sollte die Brandkatastrophe im Düsseldorfer Flughafen eigentlich in Flughafennähe aufgearbeitet werden. Der Plan geriet aber schon im Vorfeld auf vermintes Gelände - die Akademiker zogen nach Wien ins neutrale Ausland, um dort für sinnvolle Lösungen des Bahnhofs- und Flughafenbaus und für integrierte Lösungen der Panikprävention zu streiten. Umgekehrt erging es einem anderen Thema, das wie eine Eingebung schwarzen Humors formuliert worden war: "Nachnutzung der Stadt Frankfurt". Gemeint war natürlich die alles andere als akademische Frage, wie das Zukunftskonzept einer Stadt wie Frankfurt nach einer atomaren oder Kampfstoffverseuchung oder gewaltigem Terroristenanschlag gestaltet werden könne. Die Sitzung konnte im Festsaal des Römers stattfinden. Und gleich im Jahr drauf ging es um nahe liegende Frage, welche Auswirkungen der 11.September 2001 auf den Städtebau und Architektur haben würde - am Beispiel und in Berlin.


     Und so selbstverständlich, wie sich die Akademiker Jahr für Jahr mit ihren Themen auf bewegte See begeben, so selbstverständlich wurde ihnen der ursprüngliche Name ihrer Treffen: "Akademie am Meer" - das versprach riskante Perspektiven, unkalkulierbare Begegnungen und provokatives Weiterdenken.


     Aus so manchem zufälligen Zaungast der ersten Treffen wurde ein regelmäßiger Teilnehmer mit erklärter Positionierung als lästige unerbittliche vox diaboli, als hemmungsloser Visionär oder auch als redlicher Verteidiger des Status quo. So wächst von Treffen zu Treffen der Kreis, der sich immer wieder auf die Kreativität der zwanglosen und spontanen Debatten zu aktuellen Themen freut.


     Ein ebenso relevantes Thema beschäftigte die "Akademie für Baukultur", wie sie heute heißt. Unser Präsident Prof. Pininski hat als Thema für das Jahr 2003 eine Auseinandersetzung über Sinn und Ziel der Auszeichnung "Kulturhauptstadt Europas" auf die Tagesordnung gesetzt. Nichts Geringeres nämlich strebt die politische Elite Konzept sei lediglich ein Marketingwettbewerb um wohlfeile Subventionen, behaupten die einen, während die anderen darauf bestehen, die Bewerbung biete die einzigartige Chance, die Wurzeln der Stadtkultur zu untersuchen und zu aktivieren. Es hat sich überdies eine unerwartet abstrakte Perspektive etabliert:


     Wie wirkt sich die "digitale Revolution" auf die Entwicklung oder Umstrukturierung einer Stadt aus? Ist die Stadtverwaltung nicht auf dem Weg zur "Geisterfabrik" ohne Menschen? Was bedeutet da das Wort "Bürgernähe"? Hat ein Bürger ohne Laptop und Internet künftig überhaupt noch eine Chance? Welche Anforderungen ergeben sich aus der modernen Informationstechnik auf das Stadtbild? Welche Konsequenzen müssten Städtebau und Architektur aus der zunehmenden Digitalisierung der Infrastruktur ziehen? Wie wird es mit Städten und wie wird es mit den Ballungsgebieten weitergehen, in denen "Stadt" nur noch als abstrakte Verwaltungseinheit überlebt? Wird die Stadt, wie wir sie kennen und erfahren, überhaupt noch Bestand haben? Vermutlich wird kaum eine städtische Funktion von der "digitalen Revolution" unberührt bleiben.


     In der Tagung in Lisabon wurde die breit gesehene Problematik der Kompakten Stadt" behandelt.


     Die letzte Sitzung im spanischen Granada reagierte, in ihrer Thematik, auf die sich zunehmend aufbauende konfrontative Weltproblematik (von manchen nicht ganz zutreffend "clash of civilisation" genannt und beschäftigte sich mit der "Inter-kulturellen Stadt"( bitte den Unterschied zur multikulturellen Stadt beachten).


     Das Risiko, trotz intensiver Vorbereitung zu keinem Ergebnis zu kommen, ist manchmal im Aufwand inbegriffen. Professor Pininski als Gründer der Akademie gibt sich jedoch optimistisch. "Wir treten - wie gewohnt - interdisziplinär in den Ring. Ob Architekt oder Wirtschaftsexperte, Soziologe, Städtebauer, Baubeamter oder Psychologe jeder Teilnehmer weiß, dass die Akademie-Sitzung keinesfalls zu einem bestimmten Ergebnis führen muss. Dennoch wird es sich am Ende für jeden Sprecher, Diskutanten oder stillen Zuhörer gelohnt haben.


     Nicht anders wie im alten Athen, dessen heruntergekommener Tempelbezirk der Gottheit AKADEMOS den Zusammenkünften der Wahrheitssucher aller Zeiten seinen Namen gab, soll die Akademie für Baukultur auch künftig dem freien und kreativen Gedanken gewidmet sein.


     In diesem Jahr sollte die Tagung der Akademie in Jerusalem, unter der Leitung des Philosophen Prof. Dr. Gabriel Motzkin stattfinden. Fand jedoch nicht statt.


     Im nächsten Jahr wird die Akademie in Salzburg, unter der Leitung von Dr. LeoRaffelsberger,einem angesehenem Theoretiker und Praktiker des gemeinnützigen Wohnungsbaus, tagen.


Georg Sieber

Diplom-Psychologe

Präsident des Inteligenz-System-Transfer

Gründungsmitglied der Akademie